Warum ich keine Pilze mag…

Mal eine kleine, persönliche Geschichte.

 

Immer wieder darf ich mir anhören „Aber warum magst du denn keine Pilze? Die sind doch soooooo lecker!“ und ganz ehrlich, jedesmal fängt mein Augenlid an zu zucken. Mal davon abgesehen, das Geschmäcker verschieden sind, aber warum muss ich mich jedes Mal dafür rechtfertigen, etwas nicht zu mögen?

Das Gute ist, ich habe eine Geschichte warum ich keine Pilze mag und jeder der sie hört, versteht mich und fragt auch nie mehr danach. Ich warne euch, sie ist etwas eklig aber zumindest kurz.

Pilze schmecken nach Schnecken.

Ja, ich kann mir vorstellen das ihr nun lacht und es als Spinnerrei abtut. Aber es stimmt.

Als ich ca. 9-10 Jahre alt war, bekam meine Mutter von einer Bekannten Salat geschenkt. Natürlich „super“ Salat, ungespritzt aus den Garten und wir wissen alle, was sich darin so tümmelt. Meine Mutter meinte aber, ist ja kein Problem, ich wasche den ja vorher gründlich.

Gut, zu Mittag gabs dann Salat und da ich als Kind auch schon gerne Salat aß, stürzte ich mich freudig drauf (ich glaube, ihr könnt nun alle erahnen was passiert).

Plätzlich Stille.

Ich: Mama..?

Mama: Ja?

Ich: Hast du Pilze in den Salat getan?

Mama: … NEIN!

Das Nein war für mich ein Signal den „Salatrest“ auf meinen Teller zu spucken und zu meiner „Freude“ durfte ich dort eine Schnecke betrachten. Kopflos.

 

Und mittlerweile? Ich habe immer das Gefühl auf einer Schecke rumzukauen wenn ich mal (unfreiwillig) einen Pilz probiert habe.

Nun gibt es 2 Grundsätze: Keine Salat mehr aus dem Garten (yeah, gibt mir die Chemiekeule) und keine Pilze.